Im Mattli Antoniushaus, hoch über dem Vierwaldstättersee, entfaltet sich eine Ausstellung, in der Kunst, Stille und Landschaft zu einem besonderen Erlebnis verschmelzen. Die aus Brunnen stammende Kunstschaffende Manuela Odermatt liess sich von Jahresthema des Bildungsprogramms inspirieren und zeigt in ihren Werken eine philosophische Bilderreise zum Thema „Übergänge“. Ihre Werke laden dazu ein, genauer hinzuschauen: Was abgelegt, zerbrochen oder verflüchtigt scheint, findet in ihren Bildern und Objekten eine neue Gestalt. So zeigt Sie wie aus Vergangenem Zukunft werden kann.
Die ebenfalls in Brunnen wirkende Naturgestalterin Isabella Lenzlinger bringt dazu die Sprache der Pflanzen ins Spiel: Blüten, Blätter und Naturmaterialien werden zu floralen Kompositionen, die den Raum atmen lassen und die Schönheit der «fantastischen Naturwelten» ins Haus holen. Zwischen Malerei und Blumenkunst entstehen zarte Dialoge – Farbtöne greifen Blütennuancen auf, Linien und Strukturen wiederholen sich in Ästen, Gräsern und Blättern. So wird der Besuch zu einem Rundgang durch Bildräume und Naturinseln, in denen der Blick zur Ruhe kommt und neue Assoziationen wachsen dürfen.
Das Mattli Antoniushaus ist seit Jahren ein Ort, an dem Kunst, Spiritualität und Natur einander ergänzen. Der Blick in die Weite des Sees, die Kraft des Ortes und die sorgfältig gestalteten Innenräume bilden die ideale Umgebung, um die Werke dieser beiden Künstlerinnen aus Brunnen in aller Ruhe zu entdecken. Die Ausstellung lädt Einzelgäste, Gruppen und Durchreisende dazu ein, einen Moment auszusteigen, sich von den Werken berühren zu lassen und mit neuen Bildern im Herzen weiterzugehen.
Weitere Informationen zu den Künsterlinnen Isabella Lenzlinger und Manuela Odermatt
Die Ausstellung dauert bis 17. Oktober 2026.