Bis zur Wende von 1989 durch den Eisernen Vorhang versperrt, öffnet Thüringen heute seine reizvollen Landschaften, seine mittelalterlichen Städtchen, berühmte historische Burgen und Kirchen sowie sein Naturparadies im Thüringer Wald für Entdeckungsfreudige. Wegerfahrungen zu Fuss und im Bus verbinden sich mit den Spuren eindrücklicher Menschen. Thüringen sah „in der Mitte Deutschlands“ unter vielen grossen Persönlichkeiten die ungarische Königstochter Elisabeth und den jungen Martin Luther wirken. Wir folgen den Wegen und Lebensorten der „Mutter Theresa“ des Mittelalters und des grossen Reformators.
Elisabeth von Thüringen (1207-1231) lebte zur Zeit von Franz und Klara von Assisi. Sie rief die ersten Franziskaner nach Eisenach und verbündete sich sowohl in Thüringen wie in Hessen schnell mit ihnen. Die erste Franziskuskirche nördlich der Alpen wurde ihre Spitalkapelle in Marburg, wo die Fürstin nach dem Tod ihres geliebten Gatten Ludwig IV. als «Schwester in der Welt» lebte. Die Reise führt in die Lebenswelt einer faszinierenden Frau, die als Gattin, Mutter und Fürstin wie auch als Freundin der Ärmsten die franziskanische Vision einer geschwisterlichen und solidarischen Welt im eigenen Leben aufleuchten lässt.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.franziskanische-gemeinschaft.ch/anmeldung
Anmeldeschluss: 30. Juni 2027
Kursleitung: Br. Niklaus Kuster, Kapuziner Rapperswil, Nadia Rudolf von Rohr, Franziskanische Gemeinschaft

